Hitachi ETR 1000 als Frecciarossa für Trenitalia

Wie man sieht, ist der italienische Markt dieses Jahr eines der Topthemen auf der InnoTrans, was sicherlich auch an den aktuellen Hintergründen im Fernverkehrsbereich liegt. Nicht ganz so aktuell und neu ist das Grundmodell des ETR 1000 von Hitachi. Allerdings unterliegt es stetiger Weiterentwicklung und wird schließlich seit 2013 in verschiedenen Serien produziert: Neben Italien ist er auch in Frankreich und Spanien unterwegs. Und war auch schon in den vergangenen Jahren immer wieder auf dem Messegelände in Berlin zu sehen. Nun jedenfalls ist eine der vierzehn neuesten georderten Einheiten ausgestellt, beziehungsweise vier Wagen davon, wobei das Bordbistro, die Business- und die Executive-Class gezeigt werden. Die entsprechenden Bereiche wirken sehr edel und aufgeräumt. Im Business-Bereich gibt es etwa teilweise Scheiben zwischen den Vierer-Sitzgruppen, um mehr Privatsphäre zu schaffen. Highlight sind sicherlich die Executive-Sessel im ersten Waggon, welche wirklich edel wirken und maximalen Sitzkomfort mit mehr Beinfreiheit als nötig bieten. Fast schon stehen die Einzelsessel etwas frei im Wageninneren herum, könnte man vielleicht behaupten.
Interessant ist, dass genau dieser Frecciarossa ab kommendem Sommer zwischen München und Rom im Einsatz sein wird. Und ab 2028 dann bekanntlich auch darüber hinaus: Und zwar bis Berlin und Neapel. Auch auf Teilstrecken, etwa zwischen Berlin und München, wird man mit der Executive-Class etwa ein ganz neues Angebot erleben können, welches es so bislang noch nicht in Deutschland gibt. Die Zulassungsfahrten laufen ja bereits, wir berichteten in den vergangenen Wochen.

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Zuerst erschienen im BahnBrief vom 21. September 2026.