Alstom Coradia Stream Intercity für Trenitalia

Keinen Fern-, sondern einen Regionalzug hatten viele in diesem Jahr auf der InnoTrans im Potpourri Alstoms erwartet: Und zwar den Coradia Max für Baden-Württemberg. Aber es kam anders und nun steht der Coradia Stream Intercity auf dem Berliner Messegelände. Zugegebenermaßen ist das eigentlich auch ein Regionalzug, welcher in hoher Stückzahl an Trenitalia geliefert werden sollte. Das geschah auch so, bis Anfang 2023 beschlossen wurde, 22 achtteilige 200 km/h (anstatt 160 km/h) schnelle Einheiten zu beschaffen, um sie im Regionalverkehr zwischen Rom und Florenz einsetzen zu können.
Zusätzlich wurden aber eben auch zwölf 200 km/h schnelle Einheiten bestellt, welche das markante weiß-blaue InterCity-Design erhalten. Alle Fahrzeuge werden als ETR 108 neu eingeflottet; die Auslieferung läuft. Eingesetzt werden sollen die InterCity-Züge auf Strecken zwischen Lazio, Umbrien und der Toskana, wo sie die für bis zu 200 km/h ausgebaute Direttissima-Altstrecke zwischen Rom und Florenz voll ausnutzen können. Im Vergleich zur Regionalzugvariante ist das Frontdesign des Coradia Stream ruhiger; das markante aktuelle Coradia-Design ist aber weiterhin erkennbar. Innen ist vor allem die erste Klasse sehr geräumig, die Sitze sind bequem und auch in der zweiten Klasse ist der Abstand zum Vordersitz nicht zu knapp bemessen. Für Gepäck gibt es eigene Racks an den Türen und auch an den Wagenübergängen.


- Alstom Coradia Stream Intercity für Trenitalia
- Stadler Euro DuFour für die SBB
- Siemens Mireo als Railjet M für die ÖBB
- Stadler KISS als Railjet Dosto für die ÖBB
- Hitachi ETR 1000 als Frecciarossa für Trenitalia
- Siemens Vectron X
- Vossloh Modula BDD für DB Cargo
- Instandhaltungsfahrzeuge: Windhoff, Plasser & Theurer
- BEMU-Fahrzeuge, Stadtbahn, Straßenbahn & Co.
- Interview mit InnoTrans-Direktorin Kerstin Schulz
Zuerst erschienen im BahnBrief vom 21. September 2026.