Österreichische Ostregion: Dichtere Takte zum Flughafen Wien und nach Bratislava

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember bringt im Osten Österreichs eine Reihe von Verbesserungen. Der REX7 fährt künftig ganztags im Halbstundentakt bis Fischamend und bindet damit auch den Flughafen Wien doppelt so oft an, zur Hauptverkehrszeit geht es halbstündlich weiter bis Wolfsthal. Zwischen Wien und Bratislava entsteht mit einem zusätzlichen Zugpaar ein durchgehender Stundentakt von 5 Uhr früh bis Mitternacht. Auf der Nordbahn verdichten zusätzliche REX1-Züge das Angebot Richtung Břeclav am Nachmittag auf einen annähernden Halbstundentakt, und über Retz gibt es eine neue Spätverbindung nach Znojmo. Wermutstropfen bleibt die Stammstrecken-Baustelle: Die S7 pendelt weiter nur zwischen St. Marx und dem Flughafen, die S80 endet in Meidling, erst Ende 2027 soll die Stammstrecke wieder durchgehend befahrbar sein.
Auf der Weststrecke kommt zudem in den Wochenendnächten ein neuer CJX5 dazu, der über die Bestandsstrecke fährt und dabei neu auch in Neulengbach Stadt hält, um 1:19 Uhr Richtung Wien Westbahnhof und um 2:18 Uhr Richtung Amstetten. Faktisch ist das schlicht ein nächtlicher Regionalzug mit weniger Halten. Dass er ausgerechnet als CJX geführt wird, also in der Kategorie, die eigentlich für die schnellen Verbindungen über die Schnellfahrstrecke steht, könnte allerdings für Verwirrung sorgen.
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Zuerst erschienen im BahnBrief vom 2. November 2026.