Westbahn startet mit neuen Zügen auf neuer Strecke

Oft ist der Name Programm - aber nicht immer. Eine Ausnahme dieses Sprichworts hat letzte Woche die mehrheitlich private Westbahn geliefert, die nun auf der Südstrecke zwischen Wien und Villach unterwegs ist. Auch wenn der Name gleich bleibt: Die Fahrzeuge tun es nicht. Denn das Lichtraumprofil der Semmering-Bergstrecke erlaubt keinen Betrieb mit Doppelstockzügen, sodass man entgegen der eigentlichen Strategie einstöckige Züge suchte und in Form von drei SMILE 250 von Stadler Ersatz fand. Die Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge wurden aus ungenutzten Produktions-Slots der SBB übernommen und wurden deshalb bis auf die Lackierung der Front identisch zu ihren Schweizer Geschwistern ausgeliefert.
Dieser Beitrag ist älter als sechs Monate.
Das BahnBrief-Archiv lesen bahnblick-Mitglieder, ab 6 € im Monat. Aktuelle Meldungen bleiben für alle gratis.
Schon Mitglied? Anmelden