Personenverkehr

Verlängerung TGV Lyria-Partnerschaft als Grundlage für Ausbau

Von der Schweiz aus mit dem TGV nach Frankreich: Schon seit vielen Jahrzehnten ist das möglich und so gibt es etwa eine Vielzahl an Direktverbindungen zwischen den beiden Ländern, bzw. vorwiegend nach Paris. Die Verbindungen Genf-Paris, Zürich-Paris und Lausanne-Paris sind sicherlich die populärsten, wobei die sommerliche Route Lausanne-Genf-Marseille hinzukommt. Die Angebote werden bislang als „TGV Lyria“ vermarktet, wobei es sich um eine Kooperation zwischen SBB und SNCF Voyageurs handelt. Genau diese Kooperation zwischen den beiden Staatsbahnen wird nun über ihr bisherigen Ende 2027 hinaus bis 2032 verlängert wird. Die beiden Unternehmen bekunden zudem die Absicht, künftig weitere Angebote im grenzüberschreitenden Verkehr zu schaffen. Vor dem Hintergrund steigender Nachfrage im internationalen Verkehr sollten nicht nur bestehende Strecken „erweitert“, sondern möglicherweise auch neue europäische Ziele über Frankreich und der Schweiz hinaus angefahren werden.

Interessant ist, dass es im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte schon mehrfach andere und zusätzliche Verbindungen gegeben hatte: Nicht nur die Verbindung von der Schweiz ans Mittelmeer wurde angeboten, auch gab es saisonale TGV von Paris ins Wallis und zu den Schweizer Wintersportgebieten. Ebenfalls existierte ein tägliches Zugpaar Bern-Paris und Direktverbindungen von der Schweiz über Strasbourg und Colmar nach Paris.

Welche Verbindungen hier künftig konkret (wieder) angeboten werden, hängt sicherlich auch mit der Entwicklung der Situation beim französischen Rollmaterial und den neuen TGVs zusammen.

Land: SchweizLand: FrankreichVerkehrsbetrieb: SBBVerkehrsbetrieb: SNCF

Zuerst erschienen im BahnBrief vom 30. März 2026.