Infrastruktur

Start für Mehrspurausbau Basel–Winterthur inkl. 9km langem Brüttnertunnel

Die vielbefahrene Bahnstrecke Zürich–Winterthur wird ausgebaut. Und zwar auf vier Gleise bzw. Spuren. Bis Ende der 2030er-Jahre soll das Projekt andauern, in dessen Zentrum der Bau des neun Kilometer langen Brüttnertunnels steht. Ein zentraler Engpass im Schweizer Bahnnetz solle damit behoben werden, heißt es. 30 Prozent zusätzliche Kapazität sollen durch die Maßnahme entstehen – 900 tägliche Züge bzw. 150.000 tägliche Reisende werden profitieren. Neben Zürcher S-Bahn profitieren auch Fern- und Güterverkehr.

Am vergangenen Donnerstag (2.7.) trafen sich Projektverantwortliche der SBB sowie aus der Politik zum symbolischen Spatenstich an der Strecke in Bassersdorf, wo die Hauptbaustelle für den zentralen Tunnel liegt. Er wird aus zwei einspurigen Röhren bestehen. Während der rund zehnjährige Bauzeit werden täglich etwa 1 Millionen Franken investiert. 3,3 Milliarden Franken +/- 10 % wird das Gesamtprojekt kosten, welches über den Bahninfrastrukturfonds des Bundes finanziert wird. Bis zu 1.000 Personen werden zeitgleich auf dem rund 30 Kilometer langen Gesamtabschnitt arbeiten. Ab Ende diesen Jahres kommt es auch zu Einschränkungen bei einzelnen S-Bahn-Linien. Doch nicht nur ein neuer Tunnel entsteht im Rahmen des Projekts: Auch Bahnhöfe entlang der Strecke werden ausgebaut. Die verschiedenen Einzelmaßnahmen gehen sukzessive bis 2037 in Betrieb:

Land: SchweizVerkehrsbetrieb: SBBTyp: StreckenausbauTyp: Tunnel

Zuerst erschienen im BahnBrief vom 9. Juli 2026.