Schneefälle sorgten für großflächige Betriebseinstellung in Norddeutschland

Der massive Wintereinbruch führte in vielen Teilen Mitteleuropas zu mittlerweile selten gewordenen Schneemengen. Dementsprechend waren viele Kommunen, Straßenbetreiber, Flughäfen und auch Eisenbahnunternehmen schwer beschäftigt, die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Im Norden Deutschlands kam es allerdings gerade in Kombination mit Sturm “Elli” zu erheblichen Einschränkungen des Zugverkehrs. Zwischen Donnerstag, 08.01. und Sonntag, 11.01. kam es zu Zugausfällen und der Einstellung des Verkehrs auf den Fernverkehrsstrecken zwischen Berlin und NRW sowie zwischen Berlin und Hamburg. Auch der Regionalverkehr musste vielerorts Betriebseinstellungen hinnehmen, so waren etwa rund um Hannover überhaupt keine Fahrten möglich. Dafür sei kein Zug auf der Strecke gestrandet, so Bahnchefin Evelyn Palla am Sonntag. Sicherheitsrelevante Vorfälle gab es aber trotzdem, etwa entgleiste ein Regionalzug des Typs Desiro Classic im Bahnhof Glashütte (Sächsische Schweiz).
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