Fahrzeuge

SBB müssen Züge auf Asbest überprüfen

Während in den letzten Jahrzehnten großes Bewusstsein über die Gefahr von Asbestfasern entstanden ist, wurde dieses Material wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften in Zügen, die vor 1990 gebaut wurden, noch verwendet. Einige dieser Garnituren, vor allem DPZ und NPZ sowie EW IV-Wagen und manche EC-Wagen besitzen deshalb noch Asbest in einigen Bauteilen wie beispielsweise Dichtungen. Es handelt sich laut SBB ausschließlich um festgebundene Asbestprodukte. Das bedeutet, dass sich die Asbestfasern fix in einer Matrix befinden und der schädliche Stoff nur durch eine Beschädigung der Bauteile freigesetzt werden kann. Auf die Fahrgäste und Mitarbeitenden am Zug habe das keinerlei Auswirkungen, betonen die Bundesbahnen.

BahnBrief-Archiv

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