SBB bauen Fernverkehrs-Doppelstockzüge um

Seit Ende April arbeiten die Schweizerischen Bundesbahnen am Umbau und Test eines FV-Doppelstockzuges mit neuen Drehgestellen. Diese haben keine Wankkompensation (WAKO) verbaut, welche aufgrund technischer Schwierigkeiten nie im Planbetrieb eingesetzt werden konnte. Daher testeten die SBB in den letzten Monaten, ob andere Drehgestelle den Fahrkomfort in den als “Schüttelzug” bekannten Fahrzeugen von Bombardier verbessern. Die Untersuchungen sind nun zu einem klaren Ergebnis gekommen: Sowohl Testpersonen als auch Messgeräte kommen zu dem Schluss, dass Schwingungen und Stöße mit den neuen Drehgestellen deutlich besser abgefedert werden können, was zu einer angenehmeren Reise führt. Auch betrieblich gibt es Vorteile: Durch den Ausbau der WAKO steigt die Zuverlässigkeit und die Instandhaltungskosten sinken, da ein zu wartendes System wegfällt. Das spart insgesamt rund 30 Millionen CHF.
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