S-Bahn Münsterland macht Fortschritte

Ein weiteres S-Bahn-System in Nordrhein-Westfalen nimmt langsam Form an. Rund um Münster sollen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Taktverdichtungen auf bestehenden Regionalbahnlinien und zusätzlich Reaktivierungen stillgelegter Bahnstrecken angestrebt werden. Kurzum: Es soll ein S-Bahn-Netz entstehen. Auch die 21 Kilometer lange Strecke Münster–Sendenhorst soll hier eine entscheidende Rolle einnehmen und einen der ersten künftigen S-Bahn-Abschnitte darstellen. Diese hat nun eben Baurecht erhalten. Künftig werden Sendenhorst und Albersloh im Kreis Warendorf mit den Münsteraner Stadtteilen Wolbeck, Angelmodde, Gremmendorf und Loddenheide sowie dem Hauptbahnhof verbunden. Im NRW-Zielnetz 2032 ist die Liniennummer S68 vorgesehen, wobei alle künftigen Münsteraner S-Bahn-Linien Nummern im 60er-Bereich erhalten sollen, damit es nicht zu Verwechslungen mit anderen Netzen in Nordrhein-Westfalen kommt. Die S68 soll eine knappe halbe Stunde für die einfache Strecke benötigen und im finalen Konzept alle 20 Minuten verkehren.
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