Neuer Stadler-Standort in Österreich eröffnet

Stadler hat in Österreich einen bemerkenswerten Markteinsteig geschafft - von 0 auf 100 quasi. In den nächsten fünf Jahren werden über 100 Personenzüge geliefert. Und die müssen offensichtlich auch irgendwo gewartet werden.
Stadler hatte daher einen neuen Standort in Obersiebenbrunn im Marchfeld östlich von Wien projektiert. Nun wurde dieser eröffnet, wobei bereits seit März die neuen Hochgeschwindigkeitszüge der privaten Westbahn dort gewartet werden. Grundsätzlich dient der neue Standort im Marchfeld neben der Instandhaltung auch als zentraler Hub für die Inbetriebsetzung und Zulassung der neuen Stadler-Fahrzeuge und stärkt zudem die operative Präsenz des Unternehmens im österreichischen Markt. Die rund 4.600 m² große, 225 Meter lange Halle ist direkt an das Bahnnetz angebunden und ermöglicht standardisierte Testvorbereitungen, beschleunigte Abnahmeprozesse und effiziente Wartungsabläufe. Als „Halle für alle“ steht sie künftig sämtlichen Betreibern offen, die Stadler-Fahrzeuge einsetzen. Ergänzt wird die Anlage durch Büroflächen und eine zusätzliche Lagerhalle, die den technischen Betrieb unterstützen.
Innerhalb von sieben Monaten war die Halle realisiert worden und befindet sich nun eben seit März bereits in Nutzung. Politik und lokale Wirtschaft betonen den Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur Zukunftsfähigkeit des Bahnsektors.
Zuerst erschienen im BahnBrief vom 13. April 2026.