Medienberichte: Gesamtinbetriebnahme von Stuttgart 21 verzögert sich auf 2030

Dass sich die Inbetriebnahme des unterirdischen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 und seiner Zulaufstrecken abermals verzögern wird, ist bereits länger bekannt. Die Bahn schweigt allerdings noch über die Dauer der Verzögerung. Man müsse den Fortschritt sorgfältig prüfen, sagte DB-CEO Evelyn Palla und vertröstete auf den Sommer. Nun gibt eine Reportage des SWR (Südwestdeutscher Rundfunk) exklusive Einblicke in den avisierten Zeitplan. Demnach sei laut Insidern eine komplette Inbetriebnahme nicht vor 2030 realistisch. Eine Teileröffnung könnte 2029 stattfinden. Zur Erinnerung: Ursprünglich hätte der Betrieb im Jahr 2019 starten sollen, sodass die neuerliche Verschiebung wohl eine Verzögerung von mindestens 10 Jahren bedeutet. Auch die Kosten stiegen massiv: Von ursprünglich 2,5 Milliarden Euro werden nun 13 Milliarden Euro veranschlagt.
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