Personenverkehr

LeoExpress erhält Zuschlag für Übergangsvertrag München-Prag

LeoExpress erhält Zuschlag für Übergangsvertrag München-Prag

LeoExpress betreibt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember bis 2031 die Züge auf der rund 440 Kilometer langen Strecke zwischen München und Prag über Landshut, Regensburg, Schwandorf und Pilsen. Denn das tschechische Eisenbahnverkehrsunternehmen hat die Ausschreibung des dortigen Verkehrsministeriums für den fünfjährigen Übergangsvertrag gewonnen. Fahren wird man auf dem RE bzw. Ex 36 mit bis zu 200 km/h schnellen ex-DB-Intercity-Wagen, die über RENFE von der Deutschen Bahn gekauft wurden. Die 59 Stück sollen modernisiert und mit Klimaanlage, WLAN, Steckdosen und Fahrradstellplätzen ausgestattet werden. Und das, obwohl das Angebot von Leo-Express mit 17,4 Millionen Euro für 5 Jahre Betrieb nur etwas mehr als halb so teuer ausfiel als jenes der Tschechischen Staatsbahn. Innerhalb Deutschlands führt man die Kooperation mit der Länderbahn fort.

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