Personenverkehr

Klage gegen DB-Trassenpreise 2026

Nach wie vor ist das Thema Trassenpreise eines mit offenem Ausgang. Unklar ist, wie es um die erforderliche Reform und die Forderungen rund um das Grenzkostenprinzip steht. Der Bundesverband SchienenNahverkehr (BSN), welcher alle Aufgabenträger vertritt, hat nun in Abstimmung mit allen Bundesländern Klage bei der Bundesnetzagentur gegen den Trassenpreisbescheid 2026 eingereicht. Auslöser war der Bescheid der BNetzA von Mitte Juli, der für den SPNV rückwirkend Preissteigerungen von rund 9 % vorsieht: Das sind immerhin rund 400 Millionen Euro, welche nun nachgezahlt werden müssten.

Verkehrsbetrieb: DB

Zuerst erschienen im BahnBrief vom 8. September 2026.