Infrastruktur

Interne DB-Untersuchung ergibt: Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen war verhinderbar

Das tragische Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen vor rund drei Jahren haben sicherlich viele noch vor Augen, auch wenn es durch aktuelle Ereignisse überschattet wurde. Ein Doppelstockzug von DB Regio entgleiste damals bei Burgrain und verunglückte schwer. Fünf Menschen starben, 72 Reisende wurden verletzt. Bereits kurz nach dem Unglück stand die Vermutung im Raum, dass der Unfall durch den Bruch von Betonschwellen ausgelöst worden sein könnte. Daraufhin startete die DB ein Sofortprogramm zum Austausch unzähliger Schwellen desselben Typs im gesamten Bundesgebiet. Die Vermutung hat sich nun bestätigt: Aufgrund einer chemischen Reaktion im Inneren des Stahlbetonkerns wiesen die Schwellen keine ausreichende Tragfähigkeit mehr auf.

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