Ideen für deutsch-polnischen Hochgeschwindigkeitsverkehr

Der polnische Infrastrukturminister Klimczak und der deutsche Verkehrsminister Schnieder haben in Warschau eine bilaterale Vereinbarung zur Modernisierung und zum Ausbau der Schienenverbindungen zwischen Polen und Deutschland unterzeichnet. Das Abkommen definiert den Schienenverkehr als strategisches Element der deutsch-polnischen Beziehungen mit dem Ziel, grenzüberschreitende Mobilität, territorialen Zusammenhalt und regionale Sicherheit zu stärken. Konkret solle die Zahl der Personen- und Güterverbindungen erhöht und die Reisezeiten auf den wichtigsten Strecken deutlich verkürzt werden. Die Rede ist von Warschau—Berlin, Krakau—Breslau—Zielona Góra—Berlin, Danzig—Stettin—Berlin und Przemyśl—Krakau—Breslau—Leipzig. Von Leipzig nach Krakau sind es derzeit rund 7,5 Stunden per Zug. Neben der Optimierung bestehender Infrastrukturprojekte ist zusätzlich eine gemeinsame Analyse von Potenzialen für neue Hochgeschwindigkeitsprojekte vorgesehen: Korridore wie Warschau—Posen—Berlin und Warschau—Breslau—Leipzig—Frankfurt am Main könnten avisiert werden. Vielleicht wird der ICE 3neo ja auch eines Tages seine 300 km/h in Polen ausfahren…
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