Elektrischer Betrieb zwischen Wien und Bratislava gestartet

Nachdem die Marchegger Ostbahn zwischen Wien und Bratislava nun auch auf Slowakischer Seite zweigleisig ausgebaut und vollständig elektrifiziert wurde, startete am 11. Oktober der elektrische Fahrgastbetrieb auf der Strecke. Seit diesem Tag sind die Züge zwischen der österreichischen und der slowakischen Bundeshauptstadt mit Strom aus der Oberleitung unterwegs: Vectron-Elektrolokomotiven der ZSSK ersetzen die bisher eingesetzten ÖBB-Dieselloks der Rh 2016. Die Wagen werden aktuell von beiden Bahngesellschaften gestellt, wobei die ÖBB nun anstatt Cityshuttle-Nahverkehrswagen Eurofima-Reisezugwagen in die Züge einreihen. Ab dem Fahrplanwechsel kommen dann modernere und barrierefreie Cityjet-Züge zum Einsatz. Vom 14. Dezember an ergänzen außerdem vier Eurocity-Verbindungen pro Richtung das Angebot auf der Marchegger Ostbahn. Sie benötigen zwischen Bratislava Hlavná stanica und Wien Hauptbahnhof nur 49 Minuten, haben aber keine Zwischenhalte. Sie bieten eine Verbindung von bzw. nach Kosice und starten bzw. enden im Übrigen am Wiener Westbahnhof.
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