Bahnausbau bis 2045 festgelegt

In der vergangenen Woche (28.1.) hat der Bundesrat die strategischen Eckwerte für den weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 beschlosse; darunter eben auch die langfristige Weiterentwicklung des Schienenverkehrs. Bereits kurzfristig bis 2030 soll es eine gezielte Angebotsausweitung im Personenverkehr geben: Im Fokus steht die Verbesserung der Verbindung Biel–Lausanne/Genf, wofür Investitionen im Raum Renens erforderlich sind. Für den Angebotsausbau bis 2035 plant der Bundesrat Investitionen von rund 3 Milliarden Franken. Zentrale Elemente sind bis dahin der Viertelstundentakt zwischen Bern und Zürich, Halbstundentakte auf den Achsen Bern–Luzern und Basel–Zürich sowie systematische Taktverdichtungen im Regionalverkehr des Mittellands. Ergänzend werden der Ausbau des Regionalverkehrs im Raum Genf–Lausanne, eine dichtere Taktfolge zwischen Bellinzona und Locarno sowie längere Züge durch Perronverlängerungen in der Zürcher S-Bahn geprüft.
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