Infrastruktur
Aufregung um angebliche „Streichliste“ des Bundes für den Bahnausbau

Die Umsetzung von fünf zentralen Projekten aus dem Bedarfsplan Schiene scheint sich zu verzögern: Wie nun bekannt wurde, sieht das Bundesverkehrsministerium für den Aus- und Neubau von Bahnstrecken bis 2029 eine Finanzierungslücke von rund zwei Milliarden Euro. Nach Angaben des Ministeriums werde kein Projekt gestoppt, vielmehr prüfe man, wie baureife Vorhaben im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel umgesetzt werden könnten. Der Fokus liege derzeit auf der mittelfristigen Perspektive, während gleichzeitig erhebliche Mittel in die Sanierung des bestehenden Netzes fließen, so heißt es.
BahnBrief-Archiv
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