84 Millionen Euro mehr für den deutschen Einzelwagenverkehr

Das Bundesministerium für Verkehr hat gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium die Förderrichtlinie für den Schienengüter-Einzelwagenverkehr in Deutschland um bis zu 84 Millionen Euro aufgestockt. Ziel ist die Sicherung der Bahnlogistik in der Fläche sowie zusätzliche Verkehrsverlagerungen von der Straße auf die Schiene. Die Förderrichtlinie steht Güterbahnen sowohl auf dem bundeseigenen als auch dem nicht-bundeseigenen Schienennetz offen.
Erstes Signal von Verkehrsminister Bilger
Die Aufstockung ist ein deutlich sichtbares erstes Signal des neuen Bundesverkehrsministers Steffen Bilger, der sein Amt Ende Juli angetreten hat. Der Einzelwagenverkehr gilt seit Jahren als eines der strukturell schwierigsten Segmente im europäischen Schienengüterverkehr, verkehrspolitisch aber als zentral für das Ziel, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Für die deutschen Güterbahnen, allen voran DB Cargo, ist die Verstärkung ein wichtiger operativer Rückenwind. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG fordert, dass der Einzelwagenladungsverkehr auch dauerhaft gesichert werden müsse.
Zuerst erschienen im BahnBrief vom 31. August 2026.